cable Great Cosmic Hero

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Verfasst am: 20.05.2008, 19:15 Titel: Teen Titans Year One: Part 4 (Spoiler) |
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Autor: Amy Wolfram
Artwork: Karl Kerschehel
Story:
Tennager-Sup0erhelden treffen auf Erzschurken und verlieben sich...
Damit könnte die Handlung des vorliegenden Comics tzusammengefasst werden.
Doch das trifft den Kern der liebvoll und sicherlich auch naiv erzählten Geschichte nicht.
Während der letzten Jahre, während diverser Krisen und Verluste sind die Teen Titans immer mehr zu einer Konkurenz JLA geworden.
Einer Superheldengruppe, die kaum noch naiven Teen-Spirit verkörpert, sondern irgendwie an Erwachsene in Kinderkörpern erinnerte.
Teeen Titans Year one geht diesen Weg konsequenmt nicht mit.
Dies aber tut der Handlung des Comics gut.
Kid Flash, der mit Pickeln und seiner Mutter kämpft, Wonder Girl, der umschwärmte Schwarm der Teen Titans schwärmt für einen Popstar einer Boygroup und Robin eifert seinem Vorbild so sehr nach, dass er wie Batman stest etwas düster melancholisches hat und durch Batman ein wenig um seine Kindheit beraubt wird.
Diese Handlungselemente des vierten Teils, erzählt im Rahmen des Auftrittes der Teens Titans in einer Talk Show, sind es, die der Geschichte einen Charme geben, die mir als als 33 jährigem Jungunternhmer mit einer gehörigen Portion abgeklärtheit so gut gefällt.
Zu einer ernsthaft erzählten Welt von Superhelden gehören eben nicht nur ewige Krisen, gewaltigte Schurken und übermenschliches, sondern eben auch Teenager Superhelden, die mich an meine eigen Kindheit und frühe Jugend erinnern, ohne dass ich so schnell habe laufen können wir Kid Flash.
Ach so, die Talkshow.
Die wird von einem Insektenwesen gestört, dass die Teen Titans töten möchte und alles sieht danach aus, als ob es von Robin abhängt, ob die Teen Titans ihr erstes Jahr überstehen.
Doch ob das gelingt wird in der nächsten Ausgabe erzählt...
Artwork:
Sehr cartoonig und manga like.
Sehr humorige Zeichnungen mit klaren Konturen und Kontrasten.
Bunt und heiter, aber mit der Fähigkeit die Actionsequenzen spannend und dynamisch in Bilder zu fassen.
Sehenswert, wenn man sich ein wenig von der mittlerweile doch recht häufigen opulenten Artwork entspannen möchte.
Fazit:
Wer solchen Comics nicht mehr abgewinnen kann, sollte lieber Goethe oder Dostojewski als Superheldencomics lesen, denn die bestehen eben nicht nur aus megaharten zynischen Actionepen wie dem Punisher, The Boys oder Spider-Man: Back in Black.
cable _________________ Deadpool will kick all ur butts! |
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