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Superhelden.eu Willkommen in der Welt der Comics
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cable Great Cosmic Hero

Anmeldedatum: 09.09.2006 Beiträge: 4004 Wohnort: Bovenden
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Verfasst am: 10.03.2007, 00:00 Titel: Punisher vs Bullseye (spoiler) |
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Es darf getanzt werden und wenn auch die fünfteilige Miniserie "Punisher vs. Bullseye" nicht im Max Label erschienen ist, ist die Rezi hier dennoch an der richtigen Stelle, da der Punisher ansonsten eindeutig unter das Max Label fällt.
Autor: Daniel Way
Zeichner: Steve Dillon
Story
Des Punishers liebstes Hobby ist das töten von Mafiosi. Eine Weisheit so einfach und simpel, dass sie sich bis in die aktuellen Mafiakreise rumgesprochen hat.
Eine Weisheit, die aber auch immer wieder den einen oder anderen mafiosi verlockt, auf den Punisher als Instrument zurück zu greifen. Nämlich immer dann, wenn es gelingen soll, andere! Mafiosi dem Punisher zum Fraß vorzuwerfen.
In diesem Fall aber wird der Spieß umgedreht und ein Mafiosi, der selsbt in seiner jungen Zeit mit bdem Punisher unerfreuliche Erfahrungen gemacht hat und diese überlebte, setzt ein Kopfgeld auf den Punisher auf.
Hierdurch verspricht er sich: alle anderen Mafiosi werden ersteinmal abwarten was passiert. Wenn der Punisher umgebracht wird, dann steht die das Kopfgeld aussetzenden Familie gut da. Wenn es nicht klappt, so gewinnt die entsprechende Familie ein wenig Zeit und demonstriert Stärke, die sie gar nicht hat.
Das einzige womit nicht gerechnet wird ist, dass ausgerechnet Bullseye den Auftrag annimmt.
Und so kommt es, dass die beiden größten Soziopathen des MU sich ein blutiges Duell liefern.
Die Verlierer stehen schon fest, die zahlreichen zynisch, schnell und bösartig dahingemetzeten Gangster der Unterwelt von New York und überall sonst in Amerika, dem Ort der Handlung.
Die Geschichte lebt nicht von überbordender Kreativität, sondern von der Art, wie sie erzählt wird.
Ironisch, rasant und immer wieder bösartig.
Die Vorlage für diese Ausgabe findet man schnell, wennman sich an die frühen Punisher-Geschichten der Kreativteams Garth Ennis/ Steve Dillon.
Daniel Way ist ähnlich brutal, ähnlich zynisch und bringt ebenso spielerisch und leicht skurile Typen auf die Bühne, bzw. in die Story.
Bullseye kommt in der Story ein wenig besser weg, da die Geschichte überwiegend aus seiner Perspektive erzählt wird und er zudem deutlich berechnender ist als es für gewöhnlich der Fall des soziopathischen Killers ist.
Der Punisher wirkt ein wenig einfältig.
Artwork
Steve Dillon hat seinen Zeichenstyl in den letzten Jahren immer schematischer werden lassen. Das sorgt für einen stets humoristisch und grotesken UNterton in den Ausgaben die er zeichnet. Dies gilt umsomehr, als Dillon zumeist sehr gewalttätige Comics zeichnet wie Punisher oder Preacher, Nighhawk oder auch Wolverine:Origin.
Die Konturen seiner Zeichnungen sind klar, die Farben hell und der Style der Zeichnungen ist zweidimensional, cartonistisch mit einer großen Freude daran, die Gesichter der verschiedenen Personen in Großaufnahme zu zeigen, insbesondere dann, wenn diese sich in seltsamen Situationen befinden. Im Angesicht eines bevorstehenden und grausamen Todes.
Wer sich anPreacher #1 erinnert, der kann sich erinnern, dass bereits in seinen ersten großen Comicerfolgen Dillon Gesichter gerne in Nahaufnahme gezeichnet hat und ein teenager eine Rolle spielte, der sich mit einer Schrotflinte das Gesicht weggeschossen hat, aber leider überlebte...
Auch nach mehr als 10 Jahre hat Dillon die Freude an Geischtern nicht verloren.
Die helle Colorierung und die klaren Konturen seiner Figuren kommen diesem Merkmal von Dillon sehr entgegen.
Ansonsten ergän zen sich Story, Figuren und Zeichenstyl in dieser Ausgabe sehr gut.
Anders als bei vielen sehr ernsten Comics ist das beim Punisher und insbsondere beim Kräftemessen mit Bullseye nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.
Die Story will brutal und schmissig erzählt werden, mit einem ironischen Unterton, aber nicht ins Komödiantische abdriften.
Wenn bei Ennis insbesondere beim doch eher ernsthaften Nighthawk seine Artwok streckenweise nicht mit der Geschichte harmonisierte, gelingt es ihm in diesem Comic ganz vorzüglich.
Fazit
Wer brutale Storys mag, in dem durchgeknallte Typen am Fliessband vorkommen, in aberwitzigen Situationen, der wird mit diesem Comic richtig beraten sein.
Wer ernste tiefgreifende Comicepen bevorzugt, der sollte von dieser nicht ganz ernstgemeinten Geschichte die Hände lassen.
Der Comic ist sehr gut und kommt zu rechten Zeit auf deutsch heraus, denn mit Civil War werden wohl die nächsten Monate bei Marvel nocht ernsthaft genug sein...
cable _________________ Deadpool will kick all ur butts! |
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sailorboy Cosmic Hero

Anmeldedatum: 18.01.2007 Beiträge: 1088 Wohnort: leipzig
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Verfasst am: 25.06.2007, 16:19 Titel: Re: Punisher vs Bullseye (spoiler) |
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| cable hat Folgendes geschrieben: |
Artwork
Steve Dillon hat seinen Zeichenstyl in den letzten Jahren immer schematischer werden lassen. Das sorgt für einen stets humoristisch und grotesken UNterton in den Ausgaben die er zeichnet. Dies gilt umsomehr, als Dillon zumeist sehr gewalttätige Comics zeichnet wie Punisher oder Preacher, Nighhawk oder auch Wolverine:Origin.
Die Konturen seiner Zeichnungen sind klar, die Farben hell und der Style der Zeichnungen ist zweidimensional, cartonistisch mit einer großen Freude daran, die Gesichter der verschiedenen Personen in Großaufnahme zu zeigen, insbesondere dann, wenn diese sich in seltsamen Situationen befinden. Im Angesicht eines bevorstehenden und grausamen Todes.
Wer sich anPreacher #1 erinnert, der kann sich erinnern, dass bereits in seinen ersten großen Comicerfolgen Dillon Gesichter gerne in Nahaufnahme gezeichnet hat und ein teenager eine Rolle spielte, der sich mit einer Schrotflinte das Gesicht weggeschossen hat, aber leider überlebte...
Auch nach mehr als 10 Jahre hat Dillon die Freude an Geischtern nicht verloren.
Die helle Colorierung und die klaren Konturen seiner Figuren kommen diesem Merkmal von Dillon sehr entgegen.
Ansonsten ergän zen sich Story, Figuren und Zeichenstyl in dieser Ausgabe sehr gut.
Anders als bei vielen sehr ernsten Comics ist das beim Punisher und insbsondere beim Kräftemessen mit Bullseye nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.
Die Story will brutal und schmissig erzählt werden, mit einem ironischen Unterton, aber nicht ins Komödiantische abdriften.
cable |
dillon war der grund, warum ich es hab stehen lassen. ich hab durchgeblättert und war echt pappsatt. wenn der typ keine lust auf mainstream hat, soll er es sein lassen. da du gerade die gesichter dillons hervorhebst, ich finde die sehen bei dem alle gleich aus. mit einem anderen zeichner hätte ich es mir auf jeden fall geholt.
wolverine:origins krankt auch an dillon. hoffentlich merkt marvel bald, dass dillon einfach nicht taugt für superhelden storys. preacher mochte ich auch, aber zu marvel passt er einfach überhaupt nicht. _________________ "You know who you are. What you are made of. War is in your Blood. When you're pushed killing is as easy as breathing."
JOHN RAMBO |
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cable Great Cosmic Hero

Anmeldedatum: 09.09.2006 Beiträge: 4004 Wohnort: Bovenden
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Verfasst am: 25.06.2007, 20:45 Titel: |
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Dillon passt wirklich nicht zu klassischen Su8perheldenstorys und auch mir ist nicht ganz klar, warum Marvel Dillon so sehr bei klassischen Superhelden einsetzt wie z.B. Wolverine.
vielleicht wäre eine Zusammenarbeit von Dillon und Kirkman in einer bissigen und satyrischen Geschichte besser geeignet, als Dillon in der Hauptsache bei Wolverine einzusetzen.
Die vollmundige Ankündigung als heißestes Kreativteam bei Marvel Dillon/Way habe ich wirklich nicht verstanden...
cable _________________ Deadpool will kick all ur butts! |
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