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JLA Sonderband #16 (Spoiler)

 
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cable
Great Cosmic Hero


Anmeldedatum: 09.09.2006
Beiträge: 4004
Wohnort: Bovenden

BeitragVerfasst am: 06.12.2006, 18:32    Titel: JLA Sonderband #16 (Spoiler)

Autorin: Gail Simone
Zeichner: Jose Luis garcia Lopez
Tusche: Klaus Janson


Story:
Die Hypothetische Frau 3-6
Die Handlung dreht sich um einen General, der die Welt mit Hilfe eines Starro Virus, mit dem er sowohll Superhelden wie Flash infiziert, als auch gewöhnliche Menschen und diese so erst zu Superhelden macht, erobern möchte.

Die JLA ist das einzige Team der Welt, dass es mit dem General Tuzik aufnehmen kann und so seine Pläne durchkreuzen.

Die Geschichte ist gut erzählt und bietet der JLA zahlreiche Szenen um sich mit all ihrer Heldenhaftigkeit in Szene zu setzen. Gerade nach den hinter uns liegenden JLA Ausgaben, in denen die JLA immerhin ihre schlimmste Krise durchlaufen musste und ihren Turm auf dem Mond verlor, tut diese Ausgabe richtig gut.

Dies gilt umsomehr,, als da jeder Superheld treffend und kurz charakterisiert und in Szene gesetzt wird, ohne dass hierfür in die mittlerweile doch recht gängigen Stillmittel düsterer und melancholische Szenen und Situationen bemüht werden müssen.

Superman ist in dieser Geschichte zunächst einfach einmal Superman und nicht Clark Kent, der von seiner eigenen Frau nicht verstanden wird.

Batman ist ein brillianter Denker, Stratege und Detektiv, der als einziger in der Lage ist, sich in den General Tuzik hineinzudenken, ohne aber, dass auf den düsteren Beschützer von Gotham veriwesen wird, den wir sowohl aus den aktuellen Batmanausgaben (Batman #23 und 24) oder den Sonderbänden kennen.

Batman zeigt in dieser Ausgabe sogar, dass er humor haben kann und scheint zu merken, dass er hin und wieder jene Tätigkeit ausübt, die man im englischen so schön mit "bossing around" und im deutschen mit herumschubsen oder besser noch mit herumbossen übersetzen könnte.
Ausserdem hat Batman in dieser Ausgabe sogar ein wenig Humor!

Die Figuren sind plausibel und aureichend charakterisiertb und die Geschichte wird temporeich erzählt.
Kritisches, düsteres oder schockierendes sucht man in dieser Ausgabe vergebens, aber genau darin liegt auch die Stärke der Geschichte.
Es ist eine gute alte Superheldengeschichte. Nicht mehr, aber vor allen Dingen auch nicht viel weniger!

Anders als bei den neuen Rächern werden den Charakteren in dieser Geschichte keine schweren in die Zukunft verweisenden Dillemata angedichtet und niemand durchläuft eines schwere persönliche Krise oder mus (mal wieder) seine besten Freunde verraten.

Die gerade und einfach Handlung weist überdies einige Überraschungen auf, die allerdings nur unerwartete Wendungen und keine Sensationen darstellen.

Wer zu den sensationslüsternden Intellektuellen zählt, der nur bereit ist die Meilensteine zu lesen und sich nicht mit einer "gewöhnlichen" Comicgeschichte abmühen mag, der sollte die Finger von dieser Geschichte lassen.

Aber die Auffassung, die einige von der Geschichte haben, dass sie "Unter aller Sau" sei, kann ich so nicht nachvollziehen.
Da habe ich schon deutlich schlechteres gesehen.

Artwork:

Die Artwork passt zur Story. Sie ist relative hell, hat einige gelungene Bildzusammenstellung auf den Seiten, die Kämppfe sind dynamisch und schnell in Szene gesetzt und die der Stil orientiert sich erher an Jiminez und der Inifinity Crisis, als an den Babedarstellungen, wie sie bei den Neuen Rächern oder Superman & Batman zu finden sind.
Die Gesichter sind facettenreich gezeichnet und besonders die ernsthaften Gesichtszüge von Batman können sich sehen lassen. Mir gefällt die Batman-Darstellung von der artwork in dieser Ausgabe auch am besten.

Sicherlich haben wir keine ross'chen Gemälde vorliegen oder die düstere visionären Bilder eines Jim Lee.
Aber das wäre auch zu überladen für eine an den klassischen Superheldenstorys angelehnte Geschichte. Ausserdem sind einige Seiten des Comics sehr gut gelungen.
Es gibt wirklich keinen Grund die Artwork besonders zu kritisieren.
Im Gegenteil, sie ist durchaus gefällig.

Fazit:

Die Story ist gut erzählt, die Bilder passen, warum sollte man ein solches Heft nicht lesen? Mir fällt kein Grund ein, der gegen die Lektüre dieser Ausgabe spricht. Im Gegenteil, ich finde die Ausgabe lesenswert und General Tuzik stellt einen Gegner dar, der auf geschickte Weise sich hinter einer Mauer aus Politik und Diplomatie zu verbergen versteht und es der JLA nicht leicht macht, am Ende doch mal wieder die Welt zu retten.

Habe gerade einen flüchtigen Blick in "Gerechtigkeitsliga #1" bei Hethke geworfen aus dem Jahr 1989. Dort behauptet Green Lantern, er sei das Vorbild für Rambo gewesen und nicht umgekehrt, er imitiere Rambo.
In den Zeiten der Krisen aller großen Verlage kommt so eine Ausgabe immer wieder richtig, um ein wenig vor dem nächsten Megaevent verschnaufen zu können.

cable

Freu mich wie immer auf eure Kommentare und Meinungen zu der Ausgabe Smile

cable
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Deadpool will kick all ur butts!
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